Poesie des Alltags
oder: wie bewirkt man Wunder

Hat die Poesie noch einen Platz im Alltag? Und: passt Poesie überhaupt in einen Alltag aus Job, Familie, immer neuen Nachrichten und Termindichte?
Gerade dann und mehr denn je.
Der weitgehende Verlust kleiner poetischer Momente in einer Welt vollgepfropft mit falschen Fakten hat uns doch – seien wir ehrlich – im Grunde nur Ratlosigkeit und Einsamkeit beschert. Am Ende irrlichtern wir alleine ohne Halt in einer nüchternen und oft kalten Welt herum. Wo aber bleibt der Zauber?

Denn es gibt ihn ja, diesen Zauber. Und das ist die gute Nachricht: er lebt in Büchern, im Zusammensein mit Menschen, in Momenten unseres Alltags. In Kunst und Kultur ist er zu finden. Im Denken, der Fantasie und Gesprächen. Man muss sich vielleicht nur für ihn öffnen (und Apps dafür schließen).
Ich hole mir Poesie und Zauber gerne in meinen Alltag. Oft mit einem Blick durch den Sucher meiner Kamera oder dem Studium eines guten Buches.


Glaubt mir, das bewirkt Wunder. Wunder für einen selbst.
Lass uns ein Wunder sein

Hallo lieber Werner,
ja, das kann sie, die Fotografie: Den Blick auf das Zauberhafte, Schöne, Wunderbare richten. Wer achtsam sieht, kann so viel Schönes auf dieser Welt entdecken, was dem flüchtigen Blick meist verborgen bleibt.
Besonders zauberhaft finde ich die Blätter im Fell und den zwischen den Steinen wachsenden Farn, der so schön leuchtet, ein kleines Wunder.
Liebe Grüße
Conny
Wahre Worte, lieber Werner – und ausdrucksvolle Fotos.
Mein Lieblingsfoto: Die Blätter im Hundefell -love it!
Vielen Dank!
Das Foto mit den Blättern im Fell ist auch mein Liebling im Moment!
Liebe Grüße,
Werner
Lieber Werner,
Ach ja, wie gerne lese ich deine Worte, denn sie sind Poesie. Und das ganze gepaart mit deinen Bildern.
Die Blätter im Hundehaar sind super, aber mein Favorit ist das Pferd…
Ich liebe Poesie, jedoch muss man dann aber auch bewusst raus, aus dem alltäglichen Wahnsinn, den wir Realität nennen.
Poesie ist oft für andere Realisten so unverständlich und anstrengend, aber manchmal lassen sich sie sich von ihr zupfen… Ganz kurz…
Herzliche Grüße
in kunst und kultur findet man die poesie und ohne poesie ist das leben schal. ich glaube, wir sehen das ähnlich. liebe die herbstblätter auf theo.
liebe grüße
sophie
Ich glaube auch, dass wir uns in der Poesie sehr nahe sind. Und schön, dass wir über die Blogs diese Nähe ein wenig teilen können